Ressource Wissen – Weltweiter Wettbewerb um die besten Köpfe

Im Diskussionsteil zum Thema Personalpolitik unterstrich Dirk Marek, Leiter der Personalabteilung der Metro AG, die Notwendigkeit, Personalförderung als Führungsaufgabe zu verstehen: „Eine Führungskraft sollte mindestens 20 Prozent der Zeit damit verbringen, Mitarbeiter zu fördern und zu halten.“ Schon heute sei das Gewinnen und Halten von Talenten die größte Herausforderung auf der Agenda der CEOs.

Um für die über 300.000 Mitarbeiter in 34 Ländern glaubhaft und attraktiv zu sein, müsse die Metro AG, die als Handelsunternehmen nicht den Vorteil einer hohen Produktidentifikation für sich verbuchen könne, die Erwartungen der Mitarbeiter an den Arbeitgeber sehr genau kennen. Die Unternehmensgruppe erhebe daher sehr regelmäßig umfangreiche Mitarbeiterbefragungen, die auf möglichst kleine Einheiten heruntergebrochen würden, um die lokalen Führungskräfte in die Lage zu versetzen, darauf angemessen zu reagieren.

Eine Herausforderung sah Marek noch in der Anforderung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf optimal zu gewährleisten. Hier müsse noch verstärkt nach den besten Erfolgsrezepten gesucht werden.

Um gute Mitarbeiter auch halten zu können, versucht die Metro AG mit verschiedenen Instrumenten, Transparenz in den Anforderungsprofilen zu erreichen, regelmäßig die Leistungen der Mitarbeiter zu evaluieren und zum Beispiel mit dem sehr umfangreichen Angebot einer Corporate University die Mitarbeiter zu fördern. Das Ziel der Personalpolitik sollte es sein, so Marek, „engagierte Mitarbeiter zu haben und damit auch zufriedene Kunden.“