Gespräche 2010

Globalisierung – Erfolgsgeschichte oder Krisenursache?

Vom 11. bis 17. Oktober 2010 fanden zum dritten Mal die „Deutsch-Russischen Gespräche Baden-Baden“ statt.

Das sechstägige Intensivseminar im Palais Biron wird seit 2008 jährlich vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt durchgeführt.

29 junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland diskutierten unter der Leitfrage „Globalisierung – Erfolgsgeschichte oder Krisenursache?“ mit Unternehmern und Experten unter anderem die Themen Finanz- und Energiewirtschaft, Mittelstand, Personalpolitik, Nachhaltigkeit und verschiedene Aspekte gesellschaftspolitischer Verantwortung von Unternehmen.

Als Referenten standen den Teilnehmern führende Unternehmer aus Deutschland und Russland sowie Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Gesellschaft zur Verfügung. Darunter waren von deutscher Seite beispielsweise Dr. Burkhard Bergmann, Mitglied des Aufsichtsrats von Gazprom, Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH sowie Nikolaus Knauf, Geschäftsführender Gesellschafter des Bauzulieferers Knauf Gips KG. Von russischer Seite beteiligten sich an dem Seminar unter anderem Wladimir Matwejew, Leiter der Deutschland-Repräsentanz der russischen Sberbank, Anna Sevortain, Direktorin der russischen Repräsentanz von Human Rights Watch sowie Narmina Borisowa, Direktorin für Unternehmensentwicklung des Immobilienentwicklers ALCON.

Kulturelle Veranstaltungen und Unternehmensbesuche ergänzten die intensiven Gespräche. Unter anderem besuchten die Seminarteilnehmer die Badischen Stahlwerke in Kehl und die 1911 gebaute Robert-Bosch-Villa in Stuttgart.

In sechs arbeitsreichen Tagen gelang es den 29 Teilnehmern, zahlreiche berufliche und persönliche Kontakte untereinander zu knüpfen, von denen die deutsch-russischen Beziehungen nachhaltig profitieren werden.

„Das Seminar unterscheidet sich von anderen dadurch, dass die Gruppe eng zusammenwächst – der Netzwerk-Gedanke also wirklich aufgehen kann. Mir hat besonders das Konzept gefallen, die Vorträge möglichst kurz zu halten und viel Zeit für lebhafte Diskussionen zu geben“, zog Jens Bleher am Ende stellvertretend für die meisten Teilnehmer ein positives Fazit. Sein russischer Kollege Dr. Alexander Liberov ergänzte: „Die Deutsch-Russischen Gespräche Baden-Baden ermöglichten sehr lebhafte Diskussionen von aktuellsten globalen Themen und erlaubten es mir, in kürzester Zeit ein sehr breites Netzwerk außerhalb des eigenen Unternehmens aufzubauen.“

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